KUNDGEBUNG. 25. Februar. Sieg für die Ukraine! Freiheit für Russland! Putins Bande vor Gericht!

Nur noch wenige Tage bleiben bis zum blutigen Jahrestag des offenen Einmarschs der russischen Armee in die Ukraine. Es sind 365 Tage Terror und Schrecken für die Ukraine und ganz Europa. Für Millionen Russinnen und Russen ist es ein Jahr nationaler Schande.

Wir erwarten euch am 25. Februar um 15:00 Uhr auf dem Marktplatz in Düsseldorf, um gemeinsam „Nein“ zu sagen zum Krieg gegen die Ukraine, zu Putins Terror und zur Zerstörung Russlands.

Es ist unser Land und unsere Zukunft – eine Zukunft ohne Putin und seine Helfer.

Vom 24. bis 26. Februar 2023 finden in Dutzenden Städten weltweit koordinierte Aktionen gegen den Krieg und zur Unterstützung der Ukraine statt. Gemeinsam treten wir gegen die Geheimdienstjunta auf, die sich selbst zum russischen Staat erklärt hat.

In der Nacht des 23. Februar, am Vorabend des Jahrestags der Invasion, laden wir alle dazu ein, der Opfer dieses verbrecherischen Krieges zu gedenken. Beachtet unsere Ankündigungen und kommt zur angegebenen Zeit an den genannten Ort.

Acht lange Jahre schwelte ein von Moskauer Politstrategen künstlich angefachter Konflikt in der Ukraine und untergrub zugleich die Grundlagen der russischen Staatlichkeit. Das Krebsgeschwür des Krieges im Donbass sollte die Ukraine tödlich verwunden und ihre Entwicklung verhindern. Ironischerweise zerfraß es stattdessen immer mehr das Denken der Kreml-Führung.

Am 24. Februar 2022 erreichte dieser Wahnsinn sein Endstadium. Seit diesem Tag leben die Menschen in Russland, der Ukraine und Belarus in einer neuen Realität.

Ein nicht kleiner Teil unserer Mitbürger fand sich bereitwillig in der Rolle von Gewalttätern, Mördern und Plünderern wieder. Hunderttausende Ukrainerinnen und Ukrainer kämpfen mutig für sich und die Zukunft ihrer Kinder. Millionen Belarussen sind zu Geiseln im eigenen Land geworden oder warten im Exil auf die Möglichkeit zurückzukehren und das Lukaschenko-Regime endgültig zu überwinden.

Dieser Krieg versucht uns allein deshalb zu spalten, weil wir in unterschiedlichen Ländern geboren wurden, dort gelebt haben oder verschiedene Sprachen sprechen. Wir akzeptieren das nicht. Wir sind zuerst Menschen.

Trotz allem werden wir weiterhin einfachen Menschen in der Ukraine helfen – etwa über „Wärme für die Ukraine“ – und die mutigen Verteidiger des Landes in ihrem gerechten Kampf für Freiheit und Unabhängigkeit unterstützen, unter anderem über „Freedom Birds for Ukraine“.

Wir werden überall dort mit deutschen Politikerinnen und Politikern sprechen, wo wir die Möglichkeit dazu haben, damit diejenigen zur Verantwortung gezogen werden, die diesen Krieg in unserem Namen entfesselt haben.

Wir werden persönliche Sanktionen gegen diejenigen fordern, die unser Land ausbeuten und vom Krieg profitieren.

Wir werden eine neue, gesunde Zivilgesellschaft aufbauen – vorerst vielleicht im Exil – und eine gemeinsame Sprache zwischen allen finden, die Russland und ihre Heimat lieben.

Wir sind Russinnen und Russen aus dem Norden, Süden, Osten und Westen. Wir sind Tataren und Baschkiren, Tschuwaschen und Jakuten, Karelier und Komi, Mordwinen und Udmurten, Kalmücken, Burjaten und Tuwiner, die Völker des Kaukasus und die Nomaden des hohen Nordens – und Dutzende weitere Völker.

Russland – das sind wir.

Unser Land ist krank. Und diese Krankheit hat einen Namen: Putin und seine Helfer. Sie bedrohen uns alle. Sie bedeuten den Untergang Russlands. Sie sind ein Krebsgeschwür, das wir überwinden werden.

So werden wir siegen!

Russland wird frei sein!