
Veranstaltungen von Freies Russland NRW und unseren Partnern am 8. und 9. Mai
In diesem Jahr organisieren und unterstützen wir in Düsseldorf und Köln mehrere Gedenk- und Protestformate anlässlich des Endes des Zweiten Weltkriegs in Europa.
Für uns sind der 8. und 9. Mai vor allem Tage des Gedenkens an die Opfer des Krieges, kein Anlass für militaristischen Siegeskult, imperiale Parolen und „Tänze auf den Knochen“. Wir erinnern einfach noch einmal an den Preis des „Sieges“:
• Mehr als 70 Millionen Menschen wurden weltweit Opfer des Zweiten Weltkriegs.
• Rund 27 Millionen der Toten waren Bürgerinnen und Bürger der UdSSR.
• Mehr als 7 Millionen Opfer waren Einwohnerinnen und Einwohner Deutschlands.
Heute ist die Erinnerung an den Krieg besonders wichtig, weil das russische Regime einen Eroberungskrieg in Europa führt und versucht, das Gedenken an die Toten in ein Instrument der Propaganda, des Hasses und neuer Gewalt zu verwandeln.
PLAN DER GEDENKVERANSTALTUNGEN
8. Mai, Düsseldorf
Blumenniederlegung auf dem sowjetischen Soldatenfriedhof am Gallberg.
Zeit: ca. 18:00–19:00 Uhr
Sowjetischer Soldatenfriedhof am Gallberg
8. Mai, Köln
Blumenniederlegung auf dem Westfriedhof an den Gräbern sowjetischer Kriegsgefangener.
19:00–19:30 Uhr
Westfriedhof, Flur 81a
9. Mai, Köln
Teilnahme an der Protestaktion von Omas gegen Rechts & Köln gegen Rechts gegen die imperiale und militaristische Instrumentalisierung des 9. Mai.
11:00–12:30 Uhr
Heumarkt
Der genaue Ort und die Uhrzeit können sich noch ändern. Bitte achtet auf weitere Informationen.
9. Mai, Köln
Mahnwache und Blumenniederlegung an der Gedenkstätte für die ermordeten Zwangsarbeiter:innen im Gremberger Wäldchen
14:00–18:00 Uhr
NS-Gedenkstätte im Gremberger Wäldchen
Organisator: "Arbeitsgruppe Bodendenkmal“
9. Mai, Berlin
Gedenken gegen den Krieg
12:00–18:00 Uhr
Treptower Park
Organisator: Demokrati-JA e.V.
Teilnahme an der Aktion unserer Berliner Kolleg;innen am Memorial, an dem rund 7.000 sowjetische Soldaten begraben sind, die beim Sturm auf Berlin gefallen sind. Insgesamt starben allein während der Berliner Operation mindestens 80.000 sowjetische Soldaten.
In diesem Jahr, fünf Jahre nach unserem letzten gemeinsamen Auftritt in Berlin, halten wir es für wichtig, die Berliner Aktivistinnen und Aktivisten zu unterstützen und zu zeigen, dass freie Russinnen und Russen nichts mit dem Putins Kult des Krieges, der Aggression und des „Siegeswahns“ zu tun haben, der in diesen Tagen am Memorial besonders sichtbar ist.
Wenn Sie sich der Fahrt nach Berlin anschließen möchten, tragen Sie sich bitte hier ein.
Schließen Sie sich den genannten Gedenkveranstaltungen oder anderen Aktionen in Ihrer Stadt an.
Gedenken heißt „Nie wieder!“, nicht „Wir können es wiederholen!“