
Bereits an diesem Samstag findet in Köln der angekündigte Autokorso unter dem verlogenen Motto „für Frieden mit Russland und gegen Waffenlieferungen an die Ukraine“ statt. Einer seiner Organisatoren, der regionale Extremist Markus Beisicht, tritt gegen die Unterstützung der Ukraine auf, spricht von „Frieden“ mit dem Iran und beklagt die Sanktionen gegen Russland. Gegen iranische Waffenlieferungen an Russland, gegen die Unterstützung der Mullahs in Teheran durch das Putin-Regime oder gegen die eigentlichen Brandstifter des Krieges in Moskau, Teheran und Pjöngjang protestiert er allerdings nicht.
Das ist kein Einsatz für den Frieden. Das ist ein klassisches Beispiel für einen nützlichen westlichen Idioten: Frieden an der falschen Stelle zu predigen, nicht den Aggressor unter Druck zu setzen, sondern diejenigen anzugreifen, die sich verteidigen, nicht gegen Verbrecher zu protestieren, sondern gegen Hilfe für ihre Opfer aufzutreten.
Wer heute „Frieden mit Russland“ fordert, ohne den russischen Terror beim Namen zu nennen, stellt sich faktisch gegen die Ukraine und gegen ein freies Europa. Während Raketen Städte treffen, Kriegsverbrechen weitergehen und Diktaturen einander stützen, reden diese Leute von „Dialog“ und „Diplomatie“, als läge das Problem nicht im Kreml, sondern im Widerstand gegen ihn.
Solche Aktionen dürfen nicht unbeantwortet bleiben. Deshalb rufen wir unsere Unterstützerinnen und Unterstützer dazu auf, zur gemeinsamen Gegenkundgebung zu kommen.
28. März
12:00-14:00
Heumarkt, Köln
Kommt, zeigt Haltung und bezieht Position. Köln darf nicht zur Bühne für Putin-Propaganda, politische Heuchelei und die Verdrehung von Begriffen werden.
#StopPutinsTerror #StandWithUkraine