Briefabend. Von der Demonstration zur persönlichen Unterstützung

Die Aktion „Der Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine ist ein Verbrechen!“ gibt uns die Möglichkeit, unsere Position laut und deutlich zu äußern.

Doch wenn die Megafone verstummen, ist es Zeit für eine leise, aber nicht weniger wichtige Form der Solidarität.

Wir laden euch ein, den Abend im Restaurant Dostoevsky fortzusetzen.

Es wird ein Treffen sein, bei dem man nach der Demonstration durchatmen, ihre Ergebnisse besprechen und die gesammelte Energie in eine konkrete Sache lenken kann — in Briefe an politische Gefangene und ukrainische Kriegsgefangene.

Während die Propaganda versucht, die Aggression zu normalisieren und das Sprechen zu verbieten, entscheiden wir uns dafür, Menschen zu unterstützen, die für die Wahrheit und ihren Widerstand gegen den Krieg in Gefängnissen und in Gefangenschaft gelandet sind.

Eure Worte durchbrechen die Isolation.

Für einen Menschen in einer Zelle ist eine Nachricht aus der Freiheit oft der einzige lebendige Beweis dafür, dass die Welt außerhalb der Gefängnismauern noch existiert und vernünftige Menschen nicht verschwunden sind.

28. März
16:00 Uhr
Restaurant „Dostoevsky“
Bonner Wall 2A, 50677 Köln

Solidarität bekommt erst durch Handeln Bedeutung.

Kommt vorbei.