📣 Anti-Demo „Erinnerung statt Siegesrausch“

📣 Anti-Demo „Erinnerung statt Siegesrausch“

📅 6. Mai 2023
🕛 14:00 Uhr
📍 Köln, Heumarkt

„Wir können es wiederholen“ – so lauten die Slogans auf den Plakaten der Putin-Anhänger, die jedes Jahr am 9. Mai sowohl in Russland als auch im Ausland in Siegeswahn verfallen.

✌️ Letztes Jahr konnten wir den Autokorso der Putin-Anhänger in der Kölner Stadtmitte erfolgreich verhindern. Die Polizei änderte die Route und leitete die Autos durch Kölner Randbezirke um. Dieses Jahr planen die gleichen Organisatoren nicht nur einen Autokorso von Leverkusen nach Köln, sondern auch einen Zug durch die Kölner Innenstadt. Lasst uns diesem Siegesrausch gemeinsam entgegentreten!

💪 Wir sagen „Nein zum Siegesrausch“, „Nein zur Militarisierung der russischen Gesellschaft“ und „Nein zu Militärmärschen in russischen Kindergärten“.

⚡️ Informationen von Partnern

Am 6. Mai versuchte ein Kreml-nahes Netzwerk um Elena Kolbasnikova, Maxim Schlund und Markus Beisicht in Köln das NS-Dokumentationszentrum „EL-DE-Haus“ aufzusuchen.

Elena Kolbasnikova wurde trotz ihrer Rolle als öffentliche Unterstützerin des Kremls vielfach verharmlost. Die von Kolbasnikova und Schlund vertretene Ideologie erhielt bislang nicht die notwendige Aufmerksamkeit.

Raschismus aus Köln: Recherchen zeigen, dass das Duo antisemitische, radikal-nationalistische und insgesamt extrem rechte Positionen vertritt, die weit über die offene Unterstützung des völkerrechtswidrigen russischen Angriffskriegs hinausgehen.

Mit der Prozession „Unsterbliches Regiment“ zum EL-DE-Haus soll die Erinnerung an den Nationalsozialismus zur Unterstützung des russischen Angriffskriegs instrumentalisiert und ideologisch umgedeutet werden.

Antisemitismus und Geschichtsrevisionismus: In dieser Geschichtserzählung werden große Teile der Alliierten, die gemeinsam mit der Sowjetunion NS-Deutschland zur Kapitulation zwangen, besetzte Gebiete befreiten und Überlebende der Konzentrationslager retteten, zu angeblichen Tätern gegen Russland umgedeutet. Die Shoah erscheint dabei nicht als Massenmord an den europäischen Jüdinnen und Juden, sondern wird in ein verschwörungsideologisches Bild eines Angriffs des „Westens“ auf Russland eingebettet, der nach 1945 fortgeführt worden sei.

Extrem rechtes Netzwerk: Zur Einordnung von Kolbasnikova und Schlund wurden auch Informationen über ihr Netzwerk zusammengetragen, das Personen aus der extremen Rechten, einzelne Querfront-Akteure und zentrale russische Propagandaakteure in Deutschland verbindet.

Recherche:
https://raba.noblogs.org/post/2023/05/05/aufbruch-frieden-geschichtsrevisionismus-antisemitismus-im-dienste-russischer-staatsrason-aus-koln/